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Der Weg zu therapeutischer Unterstützung sollte unkompliziert sein. Hier finden Sie alle Informationen zu unserem gemeinsamen Ablauf, den Kosten und den Vorteilen einer privaten Abrechnung – transparent und verlässlich.

Es kostet Mut, den ersten Schritt zu gehen. Deshalb gestalte ich den Einstieg für Sie so transparent und leicht wie möglich:
Schritt 1: Das unverbindliche Kennenlernen (ca. 20 Min.)
Am Anfang steht unser telefonisches oder digitales Erstgespräch. Sie schildern mir kurz Ihr Anliegen, und wir spüren beide, ob die „Chemie“ zwischen uns stimmt. Dieses Gespräch ist für Sie vollkommen kostenfrei.
Schritt 2: Die fundierte Erstanamnese
Entscheiden wir uns für eine Zusammenarbeit, lade ich Sie in meine Praxis in Hamburg ein. In einer ausführlichen ersten Sitzung betrachten wir Ihre Biografie, Ihre aktuellen Blockaden und stecken den Rahmen für Ihre individuellen Ziele ab.
Schritt 3: Ihr maßgeschneiderter Prozess
Es gibt bei mir keine starren Stundenkontingente. Wir arbeiten genau so lange zusammen, wie es für Ihre Stabilisierung, Ordnung und Heilung notwendig ist. Den Rhythmus der Sitzungen bestimmen Sie dabei ganz nach Ihrem eigenen Empfinden.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie führe ich eine reine Privatpraxis. Das bedeutet, dass mein Angebot sich an Selbstzahler richtet.
Die Honorare gestalten sich wie folgt:
Für die Aufstellung im Einzelsetting planen Sie bitte ca. 1,5 bis 2 Stunden ein; die Abrechnung erfolgt nach tatsächlicher Zeitdauer.
Die Sätze gelten für Präsenztermine, virtuelle Termine und Telefontermine. Telefontermine außerhalb der vereinbarten Sitzungen werden pro angefangener Viertelstunde (anteilig auf Basis des Stundensatzes) abgerechnet. Gemäß § 4 Nr. 14 UStG sind heilberufliche Leistungen von der Mehrwertsteuer befreit.
Die genannten Honorare entsprechen somit dem Endpreis. Bitte beachten Sie: Im Unterschied zum Coaching ist für eine therapeutische Abrechnung eine medizinische/psychologische Diagnose nach dem ICD-10-Handbuch (z. B. Anpassungsstörung, leichte depressive Episode etc.) gesetzlich vorgeschrieben.
Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Behandlungen bei Heilpraktikern für Psychotherapie in der Regel nicht. Verfügen Sie jedoch über eine private Krankenversicherung oder eine entsprechende Heilpraktiker-Zusatzversicherung, werden die Kosten häufig ganz oder anteilig übernommen.
Bitte prüfen Sie vorab im direkten Gespräch mit Ihrem Anbieter, ob und in welchem Umfang heilpraktische Leistungen nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker in Ihrem Tarif abgedeckt sind.
Abrechnungs- und Prüfprozess:
Nachdem Sie die Rechnung bei mir beglichen haben, können Sie diese zur Erstattung bei Ihrer Versicherung einreichen.
Voraussetzung für eine Erstattung ist das Vorliegen einer medizinisch begründeten Diagnose (beachten Sie hierzu bitte die Hinweise zur Diagnosefähigkeit weiter oben).
Zusatzaufwände: Sollte Ihre Versicherung für die Prüfung der Kostenerstattung das Ausfüllen spezieller Fragebögen, ausführliche Berichte oder eine anderweitige schriftliche Beantwortung von Rückfragen verlangen, erstelle ich diese gerne für Sie. Für diesen administrativen Mehraufwand berechne ich eine Aufwandsentschädigung von 70 €.
Die Abrechnung als Selbstzahler bringt Ihnen im Vergleich zu kassenärztlich finanzierten Therapien wesentliche
und oft entscheidende Vorteile:
Keine monatelangen Wartezeiten
Während Sie bei Kassensitzen oft ein halbes Jahr oder länger auf einen Therapieplatz warten müssen, erhalten Sie bei mir zeitnah und flexibel Unterstützung – genau dann, wenn der Leidensdruck akut ist.
Absolute Diskretion (Keine Akten beim Versicherungsträger)
Da keine Meldung an die gesetzliche Krankenkasse erfolgt, taucht Ihre Psychotherapie in keiner zentralen Krankenakte auf. Dies ist besonders wichtig bei anstehenden Verbeamtungen oder dem Wechsel in private Kranken-, Berufsunfähigkeits- oder Lebensversicherungen.
Freie Methodenwahl ohne Rechtfertigungsdruck
Wir sind nicht an die starren Vorgaben der Richtlinienverfahren gebunden. Ich kann genau die hocheffizienten Methoden (wie Ego-State-Teilearbeit oder systemische Aufstellungen) kombinieren, die Ihr System im Moment wirklich braucht.
Die Gestaltung eines konsistenten Prozesses ist hilfreich für das Gelingen Ihrer Therapie. Auch wenn Sie an einem Tag einmal das Gefühl haben sollten: ‚Heute will ich nicht‘ oder ‚Heute habe ich eigentlich nichts zu erzählen‘ – genau diese Momente gehören oft untrennbar zu Ihrem inneren Entwicklungsweg. Nehmen Sie Ihre Termine gerade dann wahr. Gemeinsam fangen wir genau das auf, was sich im Hier und Jetzt zeigt.
Die für Sie reservierte Zeit ist ausschließlich für Sie reserviert. Sollten Sie einen vereinbarten Termin einmal nicht wahrnehmen können, sagen Sie diesen bitte bis spätestens 24 Stunden vorher ab. Bei kürzeren Absagen oder Nichterscheinen muss ich das Honorar für die Ausfallzeit leider vollumfänglich in Rechnung stellen, da die Stunde so kurzfristig nicht neu vergeben werden kann. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis für diese organisatorische Regelung.
Ich bin keine niedergelassene Psychotherapeutin mit langem Psychologiestudium oder eine Facharztausbildung.
Ebenso wenig bin ich Psychiaterin.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie ist es mir erlaubt, Menschen mit leichten bis mittleren psychischen Problemen zu begleiten, deren Probleme vorwiegend aufgrund der eigenen erschwerten Biografie oder Lebensumstände entstanden sind. Zu mir können Sie beispielsweise kommen mit leichten bis mittleren Depressionen, Ängsten, Erschöpfungszuständen, Krisen aufgrund schwieriger Lebenssituationen sowie mit inneren und äußeren Konflikten. In einem Vorgespräch klären wir gemeinsam, ob Ihr Anliegen und meine Kompetenz zusammenpassen. Gegebenenfalls ist es ratsam, sich zusätzlich von Ihrem Hausarzt begleiten zu lassen.
Wenn Sie unter einer ernsten psychischen Erkrankung leiden (wie z. B. schweren Depressionen, Borderline-Störungen, Schizophrenie, Psychosen, organbedingten psychischen Störungen oder einer Posttraumatischen Belastungsstörung nach einem schweren Trauma), wenden Sie sich bitte direkt an das nächstgelegene Krankenhaus oder eine Psychiatrie. Dort wird man sich professionell um Sie kümmern.
In akuten Krisen wenden Sie sich bitte sofort an den allgemeinärztlichen Notdienst (Tel.: 040 – 116117), an die psychiatrischen Notaufnahmen der Hamburger Krankenhäuser oder – bei akuter Gefahr – an den Polizeinotruf 110.
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